Letztes Wochenende war ich in gemeinsam mit Claudi in Washington DC. Es ist ja schon ne Weile her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben. Deswegen haben wir uns ne Stadt ausgesucht die zwischen New York und Greenville liegt und was bietet sich da besser an, als die Hauptstadt der USA: Washington DC.
Ich bin Samstag früh hingeflogen und Sonntag abend zurück. In "deutschen Relationen" muss

Die Entfernungen sind halt größer und die Zeit ist knapper.
Deswegen galt: Soviel sehen wie möglich, aber dabei nicht stressen lassen.
No Stress, schließlich ist Wochenende!
Angefangen hat unser Trip mit dem Arlington Cemetery. Das ist ein unglaublich großer Friedhof für Soldaten und ihre Angehörigen. Man kann sich das ungefähr so vorstellen: Man nehme den Clara-Park in Leipzig multipliziert ihn mal 10; baut ein paar Hügel ein und pflanzt noch ein paar alte, große Bäume rein. Und dann setzt man auf jeden Quadratmeter einen Grabstein! Auf dem Friedhof gibt es unvorstellbare 300.000 Gräber, die meisten davon haben schlichten weißen Grabstein.
Anschließend sind wir zu einem der 1000 Memorials gefahren die es in Washington gibt. Ist glaub ich auch ziemlich bekannt, aber mir fällt gerade nicht ein, was es bedeutet...
Nach dem wir im Hilton eingecheckt hatten sind wir dann noch ne Weile rumgelaufen und waren beim George Washington Monument und dem dazugehörigen Reflecting Pool. Das ist das Teil, was man in Forrest Gump auch sieht und zwar in der Szene als Forrest die (nicht hörbare) Antikriegsrede hält und Jeanny ins Wasser springt....
Abends sind wir dann noch durch Washington gelaufen, haben uns das Capitol angeschaut und waren lecker Tapas essen.
Am Sonntag haben wir dann unsere Sightseeing Tour fortgesetzt und waren nochmal am Lincoln Memorial und bei Einstein. Dann haben wir noch den Georgi im weißen Haus besucht, sind oben im Monument gewesen und haben uns das Holocaust Museum angeschaut. Und das echt ziemlich krass war...
Nachmittags waren wir noch auf dem Bahnhof. Man muss sich vorstellen, das Washington DC die Hauptstadt der USA ist und dort trotzdem nur 2 Züge pro Stunde abfahren.... Soviel zum Thema öffentliche Verkehrsmittel und so. Der Bahnhof an sich war aber auch ganz nett, wenn auch nicht so schön wie der in Leipzig.
Ja und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Das nächste Mal treffe ich mich mit Claudi dann Ende Mai zusammen mit dem Uk / Andreas in New York! Das wird bestimmt auch sehr cool!